Schlagwort: GdB

Folge 266: Zurück in den Betrieb

Gerade gesetzliche Sozialversicherungsträger haben ein Interesse daran Unfallopfer wieder im alten Unternehmen zu beschäftigen. Dann gibt es die Möglichkeit von Fördermitteln, wie zum Beispiel, um einen Arbeitsplatz neu zu gestalten, einen komplett neuen Job im Unternehmen zu finden und die Qualifikation sicher zu stellen. Schwierig wird es dann, wenn das Unfallopfer einfach nicht loslassen kann vom alten Job. Im Bewusstsein ist klar, dass es nicht mehr lange oder überhaupt geht und dann ist da dieser kleine Teufel, der immer wieder einen Streich spielt. Im Gespräch mit dem Arbeitgeber lassen sich manchmal solche Dinge schnell auflösen und klären.

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Folge 265: Wenn es nicht weitergeht

Das eine oder andere Unfallopfer wird aufgrund von schadensrechtlichen Prozessen erst viele Jahre nach dem eigentlichen Unfallereignis dem Reha-Management zugeführt. Viele Dinge im Bereich der Rehabilitation und Teilhabe haben sich dann schon verselbstständigt. Hier ist natürlich immer die Frage des Zieles des Reha-Managements zu stellen. Stellt sich im ersten Gespräch heraus, dass das Unfallopfer in seiner eigenen Welt lebt und kein Interesse an „Bewegung“ hat, muss das Reha-Management bei fehlender Zielsetzung sofort eingestellt werden.

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Folge 235: Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) eine Chance für Unternehmer und Arbeitnehmer

Bist du nach einem Unfall länger als sechs Wochen arbeitsunfähig, muss dein Arbeitgeber dir ein Gespräch im Rahmen des betrieblichen Eingliederungsmanagements anbieten. Dies geht nur mit deiner Zustimmung. Als Arbeitnehmer kannst du auch frei darüber entscheiden, ob zum Beispiel der Betriebsrat mit am Gespräch teilnimmt. Viele Arbeitgeber innen empfinden die BEM- Gespräche als unnütz. Sie verkennen, dass in ihnen auch eine Chance liegt. Kümmere ich mich im um meine Mitarbeiter:in, schaffe ich Loyalität und Identifikation zum Unternehmen.

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10.12.2020 Angst

Es kann manchmal sehr lange dauern, dass ein Unfallopfer wieder daran denken kann ins Berufsleben einzusteigen. Die Gründe sind vielfältig. Da ist die Zeit der

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Folge 221: Grad der Behinderung (GdB)

Mit schweren Unfallfolgen geht auch die Frage des Grades der Behinderung (GdB) einher. Oft wird nicht einmal ein Antrag beim zuständigen Integrationsamt gestellt. Und dabei kann die Feststellung des GdB wichtig sein. Mit einer Schwerbehinderung (GdB ab 50). Hast du einen verbesserten Kündigungsschutz. Für deinen Arbeitgeber ergeben sich neue Pflichten. Er musste einen behindertengerechten Arbeitsplatz anbieten. Dabei erhält er Unterstützung von den Integrationsämtern oder Sozialleistungsträgern. Selbst wenn ein GdB von 50 nicht vorliegt, kannst du dich über die Agentur für Arbeit bei einem GdB von 30 oder 40 gleichstellen lassen. Das kann dir bei deiner Teilhabe am Arbeitsleben helfen.

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