Folge 236: Mit Mut zurück ins Leben!

Herr Krüger hat nach einem unverschuldeten Motorradunfall einen Oberschenkel verloren. Leider hat danach vieles nicht so funktioniert, wie man es sich in einer solchen Situation wünschen würde. Die Wunde infizierte sich und viele „Nachoperationen“ folgten. Viele Fragen begleiten Herrn Krüger.

Wie ist das, wenn ich wieder nach Hause komme? Schaffe ich das überhaupt in der alten Wohnung? Wie wird das mit der Prothese? Kann ich trotz Corona in eine Reha, die mir hilft? Wie kann ich mit der Prothese gehen? Was wird mit meinem Arbeitsplatz als Anlagenführer in der Lebensmittelindustrie?

Genau da setzen Reha-Management und Reha-Coaching an. Offene Fragen werden strukturiert. Ein Reha-Plan wurde mit der BG-Ambulanz Bremen erstellt. Struktur in der Rehabilitation bedeutet im Fall von Herrn Krüger die richtigen Netzwerkpartner zusammen zu bringen.

Erste Schritte lernt Herr Krüger in der Ortho-Reha-Vechta noch ohne Prothese. Kräfte müssen zurückgewonnen werden. Dann wird die erste Interimsprothese angepasst. Weitere neue Etappen folgen. Es gibt auch Rückschläge, die Herr Krüger mit Mut und Disziplin meistert.

Zur Struktur gehört auch, bald auch die Teilhabe am Arbeitsleben zu planen. Erste Telefonate werden von Jörg Dommershausen mit dem Arbeitgeber geführt.

Wie geht es jetzt mit Herrn Krüger weiter? Weitere Reha-Maßnahmen und Prothesenanpassungen sind notwendig, um die Gesamtteilhabe und Autonomie sicherzustellen. Dazu gehört auch Mobilität möglich zu machen. Die gegnerische Haftpflichtversicherung übernimmt im Personenschadensmanagement die Reha-Kosten.

 

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